BEWAG geht doch in Richtung EnergieAllianz

10. März 2002, 15:57
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Bedingungen für eine Partnerschaft stehen gut

Eisenstadt - Nach monatelangem Tauziehen, ob der burgenländische Stromversorger BEWAG bei der EnergieAllianz bleiben oder nicht doch mit der Verbundgesellschaft eine engere Kooperation eingehen soll, bahnt sich eine Entscheidung an. LH Hans Niessl sagte am Wochenende in einem "Kurier"-Interview, dass aus derzeitiger Sicht der Dinge vieles auf die EnergieAllianz hindeute. LHStv. Franz Steindl (V) dazu: "Die beste Lösung für Land und BEWAG."

Milliarden-Aufträge für die burgenländische Wirtschaft

"Wir haben in den letzten Wochen und Monaten intensiv an diesem Thema gearbeitet", sagte Niessl in dem Zeitungsinterview. "Mir war es wichtig, dass nicht nur vage Absichtserklärungen der EnergieAllianz vorliegen, sondern handfeste Verträge." Denn immerhin gehe es hier um Milliarden-Aufträge für die burgenländische Wirtschaft.

LHStv. Steindl begrüßte diese Aussage des Landeshauptmannes. Die ÖVP Burgenland habe sich immer zu einer Lösung bekannt, die sowohl den Bestand der BEWAG langfristig absichert, als auch für die burgenländischen Stromkunden am kostengünstigsten ist. Ein Vergleich der Angebote führe eindeutig zum Ergebnis, dass eine Partnerschaft mit der EnergieAllianz diese Bedingungen am besten erfülle.

Steindl sprach sich auch dafür aus, auf Bundes- und Länderebene alle Kräfte zu bündeln, um eine österreichische Stromlösung zu erreichen.(APA)

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