Tödlich verunglückte ISAF-Soldaten in Deutschland angekommen

9. März 2002, 22:29
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Trauerfeier auf dem Kölner Flughafen

Köln - Die Leichen der in Kabul tödlich verunglückten zwei deutschen und drei dänischen Soldaten sind am Samstagabend auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Wahn angekommen. 30 Soldaten trugen die Särge durch ein Ehrenspalier, wo eine kleine Gruppe von Trauergästen wartete. Während einer kurzen Trauerfeier am Rande des Rollfeldes gedachte der katholische Militärdekan Rainer Schadt mit einem Gebet der Getöteten.

Die fünf Soldaten der Internationalen Schutztruppe in Kabul (ISAF) waren am Mittwoch bei dem Versuch eine russische Flugabwehrrakete zu entschärfen, ums Leben gekommen. An der Trauerfeier am Flughafen nahmen neben den engsten Angehörigen auch der Inspekteur des deutsche Heeres, Generalleutnant Gert Gudera, und sein dänischer Kollege, Jan Scharling, teil.

Die beiden toten deutschen Soldaten, die im Alter von 27 und 29 Jahren starben wurden nach der kurzen Trauerfeier in ihre Heimatorte übergeführt. Die drei dänischen Opfer wurden nach Dänemark weiter geflogen. Ebenfalls am Kölner Flughafen waren am Donnerstag acht bei der selben Explosion zum Teil schwer verletzte Soldaten aus beiden Ländern angekommen. (APA/dpa)

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