Zustimmung zum Euro schwindet

9. März 2002, 19:08
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Auf Preiserhöhungen im Zuge der Währungsumstellung zurückzuführen

Frankfurt/Main - Die Zustimmung zum Euro in Deutschland schwindet. Unter Berufung auf eine repräsentative Allensbach-Umfrage berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung", 37 Prozent der Befragten äußerten sich kritisch zum neuen Geld. Anfang des Jahres seien es nur 31 Prozent gewesen. Von 27 Prozent auf 31 Prozent erhöht hat sich demnach der Anteil der Bevölkerung, der ausdrücklich die Existenz des Euro bedauert.

Ein Grund für das negative Urteil ist den Angaben zufolge der Eindruck, dass viele Unternehmen die Währungsumstellung für Preiserhöhungen genutzt haben. Dies glauben zumindest 90 Prozent der Bevölkerung, in den neuen Ländern sind es sogar 95 Prozent. Für die Umfrage wurden 2.117 Personen befragt, sie sind den Angaben zufolge repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahre. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Einfluss der Währungsumstellung auf das Preisniveau "exakt nicht bestimmbar". (APA)

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