Paris lehnte Bombardierung von Zielen ab

9. März 2002, 17:16
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Grund für Weigerung nicht bekannt

Paris - Frankreich hat bei der "Operation Anaconda" gegen Taliban- und El-Kaida-Stellungen in Afghanistan mehrfach den Beschuss von Zielen abgelehnt, die das US-Kommando vorgegeben hatte. Das wurde am Samstag in Paris aus französischen Militärkreisen bekannt. Französische Kampfflugzeuge der Typen "Mirage 2000-D" und "Super-Etendard" beteiligen sich an der vor einer Woche begonnenen Operation. Sie warfen nach den Angaben bisher 19 Mal lasergesteuerte Bomben auf etwa ein Dutzend Ziele ab.

Die Weigerung, bestimmte Ziele anzugehen, bedeutet nach den Angaben aus Militärkreisen nicht unbedingt, dass Uneinigkeit über das anvisierte Ziel bestehe. Ein Land, das an der Operation teilnehme, könne beispielsweise auch der Auffassung sein, dass seine Flugzeuge nicht am besten geeignet seien, um ein bestimmtes Ziel anzugreifen. (APA/dpa)

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