Mindestens zwölf Menschen in Nigeria zu Tode getrampelt

9. März 2002, 17:05
posten

Fünf bewaffnete Männer überfallen Gläubige bei katholischem Gottesdienst

Lagos - Mindestens zwölf Menschen sind nach einem katholischen Gottesdienst im Osten Nigerias zu Tode getrampelt worden. Wie Polizisten und Augenzeugen am Samstag mitteilten, wollten Hunderte Gläubige fünf bewaffneten Männern entkommen, die die öffentliche Versammlung in der Stadt Enugu überfallen hatten. Nach Angaben eines Pfarrers der Diözese kamen bei der Massenpanik mindestens 14 Menschen ums Leben.

Die Polizei sprach von zwölf definitiven Todesfällen, zwei weiteren werde noch nachgegangen. Zeitungsberichten zufolge wollten die Bewaffneten bei der Messe am Donnerstagabend vermutlich den Priester Ejike Mbaka entführen, der von Regierungsbeamten in Enugu wiederholt vernommen worden sei. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt. (APA/AP)

Share if you care.