IBM zeigt seine "Linux-Uhr"

9. März 2002, 13:25
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"WatchPad" ermöglicht Zugriff auf persönliche Informationen - "James Bond wäre neidisch"

IBM wird auf der heurigen CeBIT seinen Publikumsmagneten des Vorjahres in einer neuen Version vorstellen. Das "WatchPad 1.5" schon besser bekannt unter dem Namen "Linux-Uhr", ist allerdings noch immer nur ein Prototyp. Es scheint als wäre das Unternehmen noch nicht bereit, mit dem Open Source-Chronometer in die Massenproduktion zu geben.

Viele Neuerungen

Das "WatchPad 1.5" kann mit einer Reihe Neuerungen aufwarten. So wird als Betriebssystem nun Linux 2.4 eingesetzt und eine Microwindows-Benutzeroberfläche verwendet. Neben Finger-Scan zur Identifizierung des Nutzers, 16 MByte Flash-RAM, acht MByte DRAM sorgt ein 320 x 240 Pixel LCD-Monitor für den nötigen Durchblick. Ebenfalls integriert ist in der knapp 50 Gramm schweren Uhr auch Bluetooth. Sprachein- und Ausgabe sind ebenso zu finden, wie ein integriertes Mikrofon, Lautsprecher und Vibrationsalarm.

Linux und Citizen

Laut Hersteller-Angaben zeichnet Citizen für das Display und die Eingabefunktionen verantwortlich. Die restliche Hardware liegt in den Händen von IBM. Seit 2000 hat IBM eine Reihe von Prototypen verschiedenster Linux-Uhren präsentiert. Den Anfang machte die "Smart Watch", im letzten Jahr wurde auf der CeBIT dann eine erste Weiterentwicklung präsentiert.

James Bond wäre neidisch

Auf der IBM-Homepage findet sich zu der Linux-Uhr folgende Text:

"Mehr als nur eine Uhr. Aus dem IBM Forschungslabor Japan stammt eine Neuheit, auf die sogar James Bond neidisch wäre: das sogenannte WatchPad, entstanden in Zusammenarbeit mit Citizen Watch. Diese etwas andere Uhr passt sich völlig den Bedürfnissen des mobilen Menschen an, der jederzeit und überall Zugriff auf persönliche Informationen wie Termine und Adressen benötigt, darüber hinaus aber Nachrichten "auf Zuruf" senden und empfangen möchte".(red)

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IBM

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    foto: ibm
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