Brandstifter im Nordburgenland ausgeforscht

9. März 2002, 13:07
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Niederösterreicher hatte dürres Gras mit Feuerzeug angezündet

Eisenstadt - Nach den beiden großen Schilfbränden am Neusiedler See in den vergangenen Tagen, die auf Brandstiftung zurückgeführt werden, konnten nun die Behörden zumindest einen kleinen Erfolg verbuchen. Am Freitagnachmittag wurde ein 41-Jähriger aus Ebenfurth als Brandleger ausgeforscht. Der Niederösterreicher war beobachtet worden, als er entlang der Gemeindegrenze zwischen Steinbrunn und Müllendorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) mehrere Male mit seinem Pkw stehen geblieben war und mit einem Feuerzeug dürres Gras angezündet hatte.****

Auf Grund des starken Windes griff das Feuer auf ein angrenzendes Feld und einen Windschutzgürtel über. Der Brand wurde von der Feuerwehr Steinbrunn gelöscht. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von 250 Euro. Der 41-jährige Niederösterreicher wurde angezeigt.

Wie erst nachträglich bekannt wurde, war es im Gemeindegebiet von Wiesen (Bezirk Mattersburg) bereits am Donnerstag zu einem Flurbrand gekommen. Das Feuer war auf einem Feldweg aus bisher unbekannter Ursache ausgebrochen. Dabei gerieten auch zwei Strommasten in Brand, die später wegen Umsturzgefahr umgeschnitten wurden. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 15.000 Euro. (APA)

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