KMart streicht 22.000 Stellen

8. März 2002, 17:44
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Sparprogramm der drittgrößten US-Handelskette unter Gläubigerschutz - Filialschließungen

Troy - Der in die Insolvenz geschlitterte US-Einzelhandelsriese KMart will 22.000 Arbeitsplätze streichen. Dies entspricht einem Stellenabbau von rund zehn Prozent, wie KMart am Freitag am Firmensitz in Troy im US-Bundesstaat Michigan mitteilte. 284 der 2.100 Kmart-Geschäfte sollen geschlossen werden.

Die Verschlankungskur wird das Unternehmen nach eigenen Angaben in diesem Jahr zwischen 1,1 und 1,3 Mrd. Dollar (bis zu 1,5 Mrd. Euro) kosten. Dennoch rechnet der Konzern damit, dass er dadurch in diesem Jahr 550 Millionen und danach 45 Mill. Dollar jährlich einsparen wird.

Insolvenz

KMart hatte sich am 22. Jänner unter das schützende Dach des US-Konkursrechts geflüchtet. Mit seiner Neustruktuierung hofft das Unternehmen, bis Ende des Jahres wieder auf die Beine zu kommen. KMart ist die drittgrößte US-Einzelhandelskette hinter Walmart und Target.

Insgesamt werden den heutigen Angaben zufolge 12 Einkaufszentren und 271 Discount-Filialen in 40 Bundesstaaten geschlossen. In den restlichen Filialen werde der Betrieb aufrechterhalten. Nach 2002 soll mit diesem Schritt der jährliche Cash-Flow um 45 Mill. Dollar und das EBITDA um 31 Mill. Dollar verbessert werden. (APA/AFP/vwd)

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