Monti nimmt Gebühren für Weiterleitung aufs Handy unter die Lupe

8. März 2002, 17:46
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Sprecher des EU-Wettbewerbskommissars: "Untersuchungen laufen"

Die EU-Wettbewerbshüter haben möglicherweise überhöhte Telefon-Gebühren ins Visier genommen, die beim Weiterleiten vom Festnetz aufs Handy anfallen. "Die Untersuchungen laufen", sagte ein Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti am Freitag in Brüssel. In der Wettbewerbsbehörde liegen dazu mehrere Beschwerden vor. Diese werden in der Regel von Marktteilnehmern eingelegt. Namen wurden nicht bekannt.

Ergebnisse soll bis zum Sommer vorliegen

Ergebnisse sollen bis zum Sommer vorliegen. Es geht dabei um die Gebühren, die Mobilfunkbetreiber den Festnetzunternehmen berechnen. Laut "Handelsblatt" schätzen Analysten, dass Mobilfunkunternehmen 15 bis 35 Prozent ihrer Umsätze mit solchen Entgelten erzielen. (APA/dpa)

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