Deutsche Banken klagen gegen EU-Strafgelder

8. März 2002, 14:34
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Frankfurt - Fünf deutschen Banken haben gegen die von der EU-Kommission erhobenen Kartellstrafen wegen Preisabsprachen im Sortengeschäft beim Europäischen Gerichthof Erster Instanz Rechtsmittel eingelegt. Dies bestätigten Sprecher der Dresdner Bank, Commerzbank und Deutschen Verkehrs-Bank (DVB), alle Frankfurt, sowie der Münchener HypoVereinsbank, Mutter der Bank Austria, und der Hamburger Vereins- und Westbank am Freitag auf vwd-Anfrage.

Die Dresdner Bank habe Klage gegen das Urteil eingereicht, erläuterte ein Sprecher des Instituts. Die Vorwürfe der Kommission seien "haltlos". Es habe keine Absprachen der Banken über Gebühren im Sortengeschäft gegeben. (APA/vwd)

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