Chronologie: Die ORF-Reform

4. Oktober 2002, 16:33
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13. März 2001: Eine Punktation zum neuen ORF-Gesetz wird im Ministerrat vorgelegt. Der vierköpfige "Weisenrat" (Gerd Bacher, Alfred Payrleitner, Fritz Csoklich und Heinrich Keller) wird mit der Ausarbeitung von Detailvorschlägen beauftragt.

28. März 2001: Der "Weisenrat" präsentiert seine Vorschläge

12. April 2001:Das ORF-Gesetz geht in Begutachtung

29. Mai 2001: Der Ministerrat beschließt die Regierungsvorlage für das ORF-Gesetz

22. Juni 2001: Im Parlament findet ein öffentliches Hearing zum ORF-Gesetz statt

5. Juli 2001: Der Nationalrat beschließt das neue ORF-Gesetz mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ

17.-23. September 2001: Sechs Publikumsräte werden von den ORF-Gebührenzahlern mittels Direktwahl gekürt. Die Wahlbeteiligung beträgt rund drei Prozent, es siegen SPÖ-nahe Kandidaten.

16. Oktober 2001: Der ORF-Publikumsrat tritt erstmals zusammen

31. Oktober 2001: Der ORF-Stiftungsrat tritt erstmals zusammen. Als den Regierungsparteien nahe stehend gelten 23 der insgesamt 35 Stiftungsräte

21. Dezember 2001: Der ORF-Stiftungsrat bestellt Monika Lindner zur neuen ORF-Generaldirektorin

8. Februar 2002: Der ORF-Stiftungsrat bestellt vier Direktoren: Gerhard Draxler (Information), Reinhard Scolik (Programm), Alexander Wrabetz (Finanzen), Kurt Rammerstorfer (Hörfunk)

12. März 2002: Der ORF-Stiftungsrat bestellt die zwei noch vakanten Direktoren-Posten: Andreas Gall (Technik), Ronald Schwärzler (Online).

(APA)

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