No Pain, No Game

8. März 2002, 20:35
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Die "Painstation" - Spielekonsole teilt Elektroschocks aus

Computerspiele werden immer realistischer – doch manchen anscheinend noch nicht genug. Aus diesem Grund haben zwei deutsche Designer die so genannte Painstation erfunden.

Pain Execution Unit

Das Prinzip ist einfach. Zwei Spieler sitzen sich gegenüber, die linke Hand ruht dabei auf einem Sensor, dem PEU (Pain Execution Unit).

Altes Game

Das Game ist eigentlich ja Schnee von gestern, es handelt sich um PONG, eines der ersten PC- Spiele überhaupt. Dabei wird wie bei Tennis ein Ball virtuell hin und her geschubst, Ziel ist es, den Ball möglichst lange im Spiel zu halten.

Hitze, Schläge oder Elektroschocks

Wer den Ball nicht trifft hat verloren – normalerweise. Bei der Painmachine hingegen läuft das schon ein wenig anders ab: Zur Strafe verspürt der Spieler Schmerz, zum Beispiel Hitze, Schläge oder Elektroschocks. Das Spiel endet schließlich, wenn einem der zwei Spieler die Schmerzen als unerträglich erscheinen.

Kunst oder Unsinn für Machos?

Die Painstation begann als ein Projekt der Kunstuniversität Köln, doch selbst die zwei Erfinder geben zu, das es sich wohl auch in gewissem Sinne um Machogehabe handelt, so Erfinder Tilman Reiff: "Wenn Du in der Öffentlichkeit spielst, ist es nicht leicht aufzugeben. Ich habe schon Spieler gesehen, die den Tisch mit Blut an den Fingern verlassen haben, nur weil sie vor dem Publikum nicht klein beigeben wollten."

Kein Topseller

Den zwei Erfindern ist wohl klar, dass sie mit der Painbox wohl niemals das große Geld machen werden. Doch immerhin zogen sie schon die Aufmerksamkeit größerer Firmen auf sich – so warnet sie Sony vor dem Gebrauch des Playstation Logos und warnte auch vor dem Gebrauch des Namens Painstation, sollte das Produkt jemals kommerziell vermarktet werden.

Mehr Informationen über die Painstatioen finden Sie hier.

Hier sehen Sie Bild über die "Auswirkungen" der Painstation.

(red)

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