Ultimatum: Nur noch 14 Tage für Pornos auf PCs

8. März 2002, 14:02
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Ford-Mitarbeiter müssen in zwei Wochen die Festplatten von "zweifelhaftem" Material befreit haben

Der Automobilkonzern Ford hat seinen britischen Angestellten ein Ultimatum gestellt: Innerhalb von zwei Wochen müssen alle Mitarbeiter pornografische E-Mails oder andere "zweifelhafte und fragwürdige" Daten von den Festplatten ihrer Rechner entfernen.

Kontrolle durch Stichproben

Nach Ablauf dieser Frist werden die PCs und auch die E-Mails der Mitarbeiter stichprobenartig auf fragwürdige Inhalte untersucht. Das Unternehmen will so dem unerlaubten Privatgebrauch der Firmenrechner Einhalt gebieten.

Absolut legal - oder nicht?

"Firmen können die E-Mails ihrer Mitarbeiter nach privaten Inhalten durchsuchen, wenn zuvor eine entsprechende Ankündigung gemacht wurde", so der britische Sicherheitsberater Stuart Morrice in einem Interview. Viele Firmen setzen auch entsprechende Filter ein, um den Download von Dateien durch Angestellte zu verhindern.

So werden etwa Produkte wie MIMEsweeper eingesetzt um pornografischen Content, rassistische Inhalte oder auch bedenkliche E-Mails nicht auf Firmenrechner kommen zu lassen. Doch wird diese Technologie noch zu wenig genau installiert und bereitet oft mehr Ärger als sie Nutzen bringt. Experten raten Firmen allerdings sich genau zu informieren, um nicht illegale Aktionen gegen das Datenschutzrecht zu setzen.(red)

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