Wieder mehr Geburten in Italien

7. März 2002, 16:52
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Erstmals seit 1993 die 58-Millionen-EinwohnerInnen-Grenze überschritten

Rom - Zum ersten Mal seit 1993 hat es in Italien im vergangenen Jahr mehr Neugeborene als Todesfälle gegeben. Damit könne jetzt nach jahrelang rückläufigen Zahlen erstmals wieder ein - wenn auch nur geringes - Bevölkerungswachstum verzeichnet werden, berichteten italienische Medien am Donnerstag. Nach Berechnungen des staatlichen Statistikamtes Istat wurden 2001 in Italien 1.500 Babys mehr als im Vorjahr geboren. Gleichzeitig nahm die Sterblichkeitsrate ab.

Mehr Babys im Süden

Die höhere Geburtenrate sei hauptsächlich dem Süden des Landes zu verdanken: Während im Landesdurchschnitt gleich bleibend 9,4 Neugeborene auf 1.000 EinwohnerInnen kamen, sei die Zahl etwa in der südlichen Region Kampanien auf 11,7 Neugeborene angestiegen.

ZuwanderInnen

Gleichzeitig habe die Bevölkerungszahl zum ersten Mal in der Geschichte Italiens die 58-Millionen-Grenze überschritten. Dies liege vor allem an der Einwanderungswelle aus Afrika, Asien und Osteuropa, hieß es weiter. (APA/dpa)

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