Leichterer Zugang zur Terrakotta-Armee

6. März 2002, 16:37
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Erstmals liegen die Grabungsberichte auf Deutsch vor

München - Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat am Mittwoch in München das Buch "Die Terrakotta-Armee des Ersten Chinesischen Kaisers Qin Shihuang" vorgestellt. Erstmals liegen damit die chinesischen Grabungsberichte in deutscher Sprache vor, teilte Generalkonservator Johannes Greipl mit.

Die inzwischen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhobene Terrakotta-Armee wurde 1974 durch Zufall von Bauern beim Graben eines Brunnens entdeckt und zählt heute zu den berühmtesten archäologischen Funden des 20. Jahrhunderts. Seit 1988 arbeiten den Angaben zufolge deutsche und chinesische Wissenschafter an einem gemeinsamen Projekt zur Erhaltung der rund 8.000 lebensgroßen Tonfiguren der Grabanlage des Kaisers Shihuang (259-210 v. Chr.).(APA/dpa)

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