Beratungen über die Gehälter der ORF-Direktoren

6. März 2002, 16:04
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Beschluss über Bezüge soll nächste Woche vom Stiftungsrat gefasst werden

Die "weitere Vorgangsweise" für die Regelung der Bezüge der ORF-Direktoren haben Mitglieder des Finanzausschusses des Stiftungsrats am Mittwoch fixiert. Klaus Pekarek, Vorsitzender des obersten ORF-Aufsichtsgremiums und Mitglied im "Unterausschuss", wollte aber keine Auskunft darüber geben, "wie die entsprechenden Vertragsinhalte oder -bestandteile fixiert worden sind".

Am kommenden Dienstag (12. März) tagt der Finanzausschuss ein weiteres Mal, im Anschluss daran tritt der Stiftungsrat zusammen und soll die beiden vakanten ORF-Direktorenposten (Technik und Online) besetzen.

Finanzielle Anreize für externe Kandidaten

Ziel des Meetings am Mittwoch der Stiftungsräte Pekarek, Karl Krammer und Christian Domany war die Vorbereitung von Bezügemodellen für die ORF-Direktoren. Bei der Diskussion darüber stand in jüngster Zeit vor allem die Frage im Zentrum, wie man finanzielle Anreize für externe Kandidaten schaffen könnte. Überlegt wurde, den neu in den ORF eintretenden Direktoren höhere Bezüge bei verringerten Pensions- und Abfertigungsabsprüchen anzubieten. Eine generelle Erhöhung der Direktorenbezüge wird in Stiftungsratskreisen nicht goutiert. Bisher verdienten ORF-Intendanten um die 218.000 Euro im Jahr.

Man habe heute die "Basis für die weitere Vorgangsweise fixiert" und die "Linie festgelegt, die von uns festzulegen war", berichtete Pekarek recht zurückhaltend. Für die Entscheidungsfindung in Finanzausschuss und Stiftungsrat am Dienstag seien damit die notwendigen Vorbereitungen getroffen, zeigte er sich überzeugt. (APA)

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