Österreich erhält eine Biennale für bildende Kunst

6. März 2002, 15:44
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Hüttenberg verströmt Zuversicht

Klagenfurt - Erstmals wird heuer in Österreich eine Biennale für bildende Kunst stattfinden, und zwar von 1. bis 7. September in Hüttenberg (Bezirk St. Veit/Glan) und veranstaltet von der die Berufsvereinigung der bildenden Künstler Kärntens.

Teilnahmeberechtigt sind Künstler, Galerien sowie Kulturverbände und öffentliche Einrichtungen, die auf dem Gebiet der bildenden Kunst tätig sind. Die Auswahl der Künstler obliegt einer fünfköpfigen Jury, die Anmeldungen werden in qualitativer und chronologischer Reihenfolge berücksichtigt. Mehr als 100 internationale Künstler werden in dem ehemaligen Bergbauort erwartet, der erste Preis beträgt 7.500 Euro.

Harry Jeschofnig, Präsident des Bundesverbandes der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, erklärte, er sehe darin eine "Impulse gebende Chance für die gesamte Region und für den Alpen-Adria-Raum". Man habe besonderes Augenmerk auf eine umfassende Präsentation aller Kunstrichtungen und Trends im Bereich der bildenden Kunst gelegt. Lichtgestaltungen, Installationen und Skulpturen werden je nach Bedarf sowohl im Freien als auch in den dafür vorgesehenen Räumen präsentiert.

Die Ausstellung wird in der so genannten Heft durchgeführt, einer alten Bergbauanlage, die von Günther Domenig für die Landesausstellung 1995 umgestaltet und mit moderner Architektur ergänzt wurde. Die Gemeinde Hüttenberg erhofft sich von der Biennale einen wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung, sie soll zur fixen Einrichtung werden. (APA)

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