Schönbrunner Sicher- heitsvorkehrungen auf modernsten Stand

6. März 2002, 22:06
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Gesamtes Areal und alle Türen sind einsehbar und überschaubar

Wien - "Die Sicherheitsvorkehrungen bei den Gebäuden und bei der Ausbildung sei auf dem modernsten Stand, bekräftigte Harald Schwammer. Auch die Jaguaranlage würde zu den fortschrittlichsten weltweit gehören. So gebe es keine toten Winkel, das gesamte Areal und alle Türen seien leicht einsehbar und überschaubar. Die Schuber werden absichtlich händisch bedient, seien zu sichern und böten sofort einen Überblick über die Einstellungen.

Entscheidung liegt letztlich beim Pfleger

"Auch wenn wir 30 Schotts einbauen, die Entscheidung, das Gehege zu betreten, liegt letztlich immer beim Pfleger selbst", unterstrich der Zoologe. Insofern seien keine Verbesserungen im technischen Bereich geplant - es sei schließlich menschliches Versagen gewesen: Die 21-Jährige hätte den offenen Schuber zum Boxenbereich übersehen und aus nicht mehr nach zu vollziehenden Gründen den Innenbereich nochmals betreten.

Eine Person ist das geringste Fehlerpotential

Auch dass nur eine Einzelperson die Anlage betreut, habe seine Gründe, versicherte Schwammer. So habe der diensttuende Pfleger jederzeit den Überblick, welche Schuber gerade offen oder zu sind. Ein Kollege würde das Fehlerpotenzial erhöhen.

Besucher waren nie gefährdet

Es habe zu keinem Zeitpunkt die Gefahr bestanden, dass die Tiere, die übrigens keine Namen haben, in den Besucherbereich gelangen hätten können. (APA)

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