MAN verbucht 2001 kräftigen Gewinnrückgang

6. März 2002, 09:16
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Vorsteuerergebnis gefallen

Frankfurt - Der Münchener Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN mit den Österreich-Töchtern Steyr Nutzfahrzeuge und ÖAF-Gräf & Stift AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 einen deutlichen Gewinneinbruch verbucht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe 416 Mill. Euro nach 784 Mill. Euro im letzten vollen Geschäftsjahr 1999/2000 (zum 30. Juni) betragen, teilte MAN am Mittwochmorgen in einer Pflichtveröffentlichung mit. Das Vorsteuerergebnis sei auf 213 (Vorjahr 668) Mill. Euro gefallen. Grund für den Rückgang seien unter anderem Sonderfaktoren und operative Verschlechterungen bei den Nutzfahrzeugen gewesen. Der Konzernüberschuss beträgt den Angaben zufolge 151 (Vorjahr 424) Mill. Euro. Das Ergebnis je Aktie liege für 2001 bei 1,51 (2,52) Euro. Das Unternehmen präzisierte zudem seine schon im Jänner veröffentlichten vorläufigen Umsatz- und Auftragszahlen.

Der Vorstand werde dem Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende von 0,60 (1,00) Euro je Aktie vorschlagen, hieß es weiter. Mit Blick auf das laufende Jahr teilte die Gesellschaft mit, sollte die prognostizierte konjunkturelle Erholung in den USA und Europa eintreten, werde sich das Ergebnis gegenüber 2001 verbessern. (APA/Reuters)

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