Jagdexperte

6. März 2002, 12:17
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Er ist von Natur aus einzelgängerisch und frisst überwiegend Fleisch: Der in freier Wildbahn in den südlichen USA und den südamerikanischen Dschungelgebieten lebende Jaguar (Panthera onca) schleiche sich erst an, dann haue er "mit der Pranke auf seine Beute hin und beißt zu, oft ins Genick". So schildert Norbert Gerstl, Artenschutzexperte des World Wide Fund (WWF) Österreich, die Jagdmethode der von Kopf bis Schwanzspitze bis zu 230 Zentimeter langen Großkatze.

Das bis zu 140 Kilo schwere Raubtier, das an die 20 Jahre alt werden kann, ist an seinem getupften Fell zu erkennen. Dieses variiert je nach Exemplar zwischen hellgelb, rötlich-braun und schwarz (im Volksmund: schwarzer Panther). In der Mitte eines jeden Fleckenkreises sind wiederum Flecken zu finden, das unterscheidet den Jaguar vom Leoparden.

Gerstl betont, dass sich "Tiere, die schon in Gefangenschaft geboren wurden, anders als freie verhalten". Die angreifenden Jaguare seien wohl "durch Einflüsse von außerhalb irritiert worden". (bri, Der Standard, Printausgabe, 06.03.02)

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