Mayer von IOC befragt

5. März 2002, 17:05
posten

Der ÖSV-Direktor für Langlauf reichte eine schriftliche Stellungnahme ein - Direktor der medizinischen Kommission bewertet Mitteilung als unzureichend

Wien - Im Fall der vom österreichischen Langlaufteam während der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City verwendeten Bluttransfusionsgeräte ist nun das Internationale Olympische Comitee (IOC) am Zug. Walter Mayer, Nordischer ÖSV-Direktor für Langlauf und Biathlon, übermittelte der medizinischen Kommission des IOC am Dienstag auf Wunsch eine diesbezügliche Stellungnahme. Der Salzburger wäre jedenfalls bereit, vor Ort auszusagen.

Betroffene Athleten benannt

Mayer gab in seinem Schreiben bekannt, wer von den Athleten an den Aktionen beteiligt war bzw. welches "Pflegepersonal" diese durchgeführt hat. "Sie wollten auch wissen, zu welchen Datum was gemacht worden ist. Aber ich hab' da natürlich kein Buch geführt", so der ehemalige ÖSV-Langlauf-Cheftrainer.

Antwort des IOC

Patrick Schamasch, Direktor der Medizinischen Kommission des IOC, gab noch am Dienstag Nachmittag gegenüber der APA bekannt, dass die Stellungnahme Mayers für das IOC unzureichend ist. "Wir werden jetzt unsere Untersuchungen fortsetzen. Ob Mayer im Zuge dessen nach Lausanne kommen muss, ist noch offen", meinte der Funktionär. (APA)

Share if you care.