Erste Bank stuft Verbund-Aktie ab und bestätigt EVN-Bewertung

5. März 2002, 15:50
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Verbund von "Outperform" auf "Neutral" - EVN-Empfehlung "Neutral" bestätigt

Wien - Obwohl die heimische Verbundgesellschaft (Verbund) und die EVN letzte Woche sehr gute Ergebnisse präsentieren konnten, halten die Analysten der Erste Bank die Aktien der beiden Versorger für überbewertet. "Die derzeitige Branchensituation und die Aufschläge gegenüber anderen Unternehmen des Sektors veranlassen uns, unsere Empfehlung für den Verbund von "Outperform" auf "Neutral" zurückzunehmen", heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Instituts.

Die Verbund-Nettoschuld von 3,71 Mrd. Euro lasse auf wenig Wachstums- und Akquisitionspotenzial schließen, begründete die Erste Bank ihre Neubewertung weiter. Dennoch revidierten die Experten ihre Schätzungen für den Gewinn je Aktie nach oben. Im Geschäftsjahr 2002 rechnet man mit einem positiven Ergebnis pro Aktie von 4,74 Euro, nachdem zuvor von 4,51 Euro ausgegangen worden war. Für 2003 hoben die Analysten die Prognosen von 4,74 Euro auf 4,91 Euro je Anteilsschein an.

Gleichzeitig wurde die Anlageempfehlung "Neutral" für die Aktien der EVN bestätigt. Die Umsätze im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 seien zwar um 24,8 Prozent in die Höhe geschossen, in Bezug auf Übernahmespekulationen rund um EVN sei es jedoch stiller geworden. Die Erste Bank-Analysten rechnen nun mit einem Gewinn je Aktie von 2,37 Euro für 2001/02 und 2,19 Euro im Geschäftsjahr 2002/03.(APA)

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