"Jellies" werden in Österreich vom Markt genommen

5. März 2002, 14:08
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Beim Verzehr der Geleezuckerware drohe Erstickungsgefahr

Naschen kann die Gesundheit gefährden: Das Gesundheitsstaatssekretariat warnt vor bestimmten Geleezuckerwaren. Beim Verzehr von so genannten Jellies drohe Erstickungsgefahr, hieß es am Dienstag. Alle Produkte dieser Art werden österreichweit eingezogen.

"Jellies" sind Gelees, die zu etwa 16 Gramm in einer Art Kunststoffhaube verpackt sind. Daraus wird die Nascherei geschlürft. Vor allem Kinder könnten die Süßigkeit im Wortsinn in die falsche Kehle bekommen, so das Gesundheitsstaatssekretariat. Eine entsprechende Warnung hat die EU-Kommission an Österreich weitergeleitet, die Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung in Innsbruck hat die Produkte kontrolliert.

Die betroffenen Produkte

Auslöser für die Untersuchungen war Kanada, wo unbestätigten Meldungen zufolge sogar ein Todesfall im Zusammenhang mit "Jellies" zu beklagen war. In Europa seien bisher keine gefährlichen Zwischenfälle mit der Nascherei bekannt geworden.

In Österreich sind folgende Produkte betroffen: Conjac Coconut Jelly, ABC Guava Konjac Coconut Jelly, ABC NATA DECOCO Mango - Mini Fruit Bites, ABC Longan Cocode Nut Jelly, ABC Pineapple - Assorted Cocode Nut Jelly und ABC NATA DECOCO Taro - Mini Fruit Bites. Alle Waren wurden in Taiwan hergestellt. (APA)

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