8,4 Prozent Arbeitslose in Eurozone

5. März 2002, 12:27
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Höchste Quoten in Spanien, Finnland, Frankreich und Deutschland

Brüssel - Die Arbeitslosigkeit in den zwölf Ländern der Eurozone hat im Jänner stabil bei 8,4 Prozent gelegen. Österreich verzeichnete nach Angaben des EU-Statistikamts Eurostat gegenüber Jänner 2001 zwar eine steigende Quote (von 3,4 auf 3,9 Prozent), liegt mit seinem Arbeitslosenanteil aber unter den besten Ländern.

Die hohe deutsche Quote von 8,1 Prozent wurde nur von Frankreich (9,0), Finnland (9,3) und Spanien mit 12,8 Prozent übertroffen. Die niedrigste Arbeitslosigkeit ermittelte Eurostat für die Niederlande und Luxemburg mit 2,4 und 2,6 Prozent. Die Eurostat-Zahlen können wegen unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen von den national ermittelten Quoten abweichen. Zudem haben für Jänner Italien, die Niederlande und Griechenland noch keine Werte veröffentlicht.

Uneinheitliche Entwicklung

Die Entwicklung auf dem Arbeitsmärkten der Eurozone verlief den Angaben zufolge uneinheitlich. So sank die Quote in den Niederlanden (von 2,9 Prozent im Dezember 2000 auf 2,4 Prozent im Dezember 2002), in Dänemark (von 4,4 Prozent im Dezember 2000 auf 4,2 Prozent im Dezember 2001) und beim Spitzenreiter Spanien (von 13,3 Prozent im Jänner 2001 auf 12,8 Prozent im Jänner 2002).

Steigende Quoten von Jänner 2001 bis Jänner 2002 verbuchten neben Österreich auch Luxemburg (von 2,3 auf 2,6 Prozent), Irland (von 3,8 auf 4,2 Prozent) und Portugal (von 4,0 auf 4,3 Prozent).(APA/dpa)

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