Kommunikations- konzepte für Katastrophenfälle

5. März 2002, 13:09
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"Krisen-PR am Fallbeispiel Kaprun"

"Krisen-PR am Fallbeispiel Kaprun" lautete am Montagabend das Thema einer Diskussionsrunde in Salzburg. "Über Sieg oder Niederlage in so einer Situation entscheiden die ersten Stunden", sagte der Leiter des Landespressebüros, Roland Floimair.

"Regret, React, Reinform"

Jede Organisation oder jedes Unternehmen sollte ein detailliertes Kommunikationskonzept für den Krisenfall parat haben, so der Tenor der Experten am Podium. "In Österreich haben 60 Prozent der Unternehmen keinen Krisenplan", zitierte der Geschäftsführer der PR-Agentur ikp, Andreas Windischbauer, eine Untersuchung der Universität Wien. "Regret, React, Reinform": So lauteten die Kommunikationsregeln in Krisensituationen.

Information ist Alles

Ehrlich und offensiv informieren sei oberstes Prinzip, sagte Floimair, der in Kaprun die Pressestelle geleitet hatte. Ein zentraler Ansprechpartner wäre ebenso wichtig wie Sprachregelungen für Informationen. Nur so könne man verhindern, dass Gerüchte über die gesicherten Informationen die Oberhand gewinnen würden. Wichtig wäre auch, den Journalisten in ihrem Informationsbedürfnis immer einen Schritt voraus zu sein und eine "mediale Dramaturgie" zu entwickeln. (APA)

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