Bewerbung per E-Mail scheitert oft an formalen Fehlern

5. März 2002, 21:25
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"Wer sich wenig Mühe mit der Rechtschreibung macht und nur allgemeine Anschreiben formuliert, fliegt raus."

Ratschläge für die Online-Bewerbung gibt das Computermagazin "Computer easy". Die Bewerbung mit einer E-Mail oder über ein Online-Formular scheitere oft an formalen Fehlern, schreibt das Magazin in seiner jüngsten Ausgabe. Darin finden sich Tipps zur optimalen Gestaltung der Unterlagen mit Internet-Links zu Vorlagen für Word oder Outlook.

"Wer sich wenig Mühe mit der Rechtschreibung macht und nur allgemeine Anschreiben formuliert, fliegt raus."

Die Wahl zwischen einer klassischen Bewerbung mit der Post oder mit einer E-Mail ergibt sich oft schon aus der Stellenausschreibung. Große Firmen wie Siemens haben sich mittlerweile auf beide Formen der Bewerbung eingestellt. "Alle Kandidaten haben die gleichen Chancen", versichert Sylvia Borkowski von der Personalabteilung. Sie legt weniger Wert auf das Medium, dafür umso mehr auf formale Anforderungen: "Wer sich wenig Mühe mit der Rechtschreibung macht und nur allgemeine Anschreiben formuliert, fliegt raus." Vor allem Interessenten, die sich per E-Mail bewerben, würden sich weniger Mühe mit der Form geben und Tippfehler machen, sagt Borkowski.

Lesbarkeit

Wer sich mit einer E-Mail bewirbt, sollte darauf achten, dass die Dateianhänge auf jeder Plattform lesbar sind. Für Textdokumente empfiehlt "Computer easy" deshalb das universelle RTF-Format. Wer Word-Dokumente verschicken will, sollte beim Speichern nicht die allerneueste Word-Version einstellen. Fotos müssen im komprimierten JPG-Format angehängt werden, eingescannte Dokumente auf jedem Drucker gut lesbar sein. Alles in allem soll die Bewerbung mit der E-Mail nicht größer als 500 Kilobyte groß werden. Und zuletzt sollte man natürlich darauf achten, dass man die E-Mail-Bewerbung nicht vom Firmencomputer des alten Arbeitgebers aus abschickt. (APA/AP)

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