Head baut Marktführung im Tennissegment 2001 aus

5. März 2002, 10:47
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28.800 verkaufte Tennisschlägern in Österreich ließen Marktanteil auf 33 Prozent steigen

Wien - Der an der Wiener Börse notierte Sportartikelhersteller Head ist mit 28.800 verkauften Tennis-Rackets in 2001 und einem Marktanteil von 33,6 Prozent weiterhin klarer Marktführer im österreichischen Tennismarkt. Insgesamt wurden in Österreich mit 85.600 Tennisschlägern in 2001 deutlich weniger Rackets verkauft als noch ein Jahr zuvor, als noch 93.200 verkauft wurden, wie Head am Dienstag in einer Presseaussendung mitteilte.

Während alle anderen Racket-Hersteller mit deutlichen Rückgängen kämpfen, konnte Head seinen Absatz konstant halten und dadurch seinen Marktanteil sogar um 2,7 Prozent steigern. Wertmäßig beträgt der Marktanteil in Österreich von Head sogar 41,9 Prozent, aber auch in Europa hat Head nach eigenen Angaben 2001 die meisten Tennisschläger verkauft. Weltweit belegen Head-Rackets in den Verkaufscharts Platz 2. "Es ist für uns besonders wichtig, im Heimmarkt Österreich die klare Nummer eins zu sein", freut sich Johan Eliasch, Geschäftsführer von Head, über die erfreuliche Entwicklung des Konzerns.

"Intelligence Technologie"

Verantwortlich für die Marktführerschaft von Head sei die seit 2000 im Einsatz befindliche "Intelligence Technologie", die durch eine "intelligente" Fasertechnik besser in der Lage sei, Vibrationen abzufangen und damit lästige Schwingungen des Schlägers vermeidet. Gute Dämpfung und eine optimale Kraftübertragung zu vereinen sei eine der großen Herausforderungen bei der Entwicklung von Tennisschlägern.

Derzeit vertrauen rund 30 Prozent der besten 100 Spieler der aktuellen Tennisweltrangliste (ATP Top 100), wie Andre Agassi, Goran Ivanisevic, Gustavo Kuerten und Barbara Schett auf Schläger der Marke Head.(APA)

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    foto:epa/west
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