Österreichischer Taucher auf Philippinen gerettet

5. März 2002, 11:30
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Mit fünf anderen europäischen Froschmännern vermisst gewesen

Manila/Wien - Für einen Österreicher und fünf andere europäische Taucher ist ein Abenteuer auf den Philippinen glimpflich ausgegangen: Die sechs Männer hatten sich von einem Fischer auf der Insel Panagatan absetzen lassen. Anschließend wurden sie bei hohem Wellengang von der starken Strömung abgetrieben und schließlich von der Küstenwache gerettet.

Weder Außenamt, noch der Botschafter auf den Philippinen, der zuständige Honorarkonsul auf Cebu oder die Polizeistelle auf Boracay konnten auf Nachfrage der APA genaue Informationen zur Identität des Österreichers geben. Es soll ihm aber dem Vernehmen nach gut gehen. Selbes gilt auch für die drei Liechtensteiner, den Schweden und Schweizer, mit denen er das Abenteuer glücklich überstand.

Dieses hatte am Montag damit begonnen, dass die Touristen mit einem gemieteten Motorboot nach Panagatan führen. Dieses Eiland ist etwa 40 Seemeilen von der beliebten Ferieninsel Boracay entfernt und liegt 320 Kilometer südlich der philippinischen Hauptstadt Manila.

Als er die Gruppe, deren Sauerstoffvorrat für 60 Minuten reichen sollte, nach einer Stunde nicht entdeckte, schlug der einheimische Bootsmann Alarm, worauf sich die Küstenwache auf die Suche machte. Am Dienstag wurden schließlich alle sechs entdeckt und gerettet. (APA)

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