Aktionäre klagen Hewlett-Packard wegen Compaq-Fusion

4. März 2002, 13:57
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Wichtige Informationen in Unterlagen ausgelassen

Die amerikanische Anwaltsfirma Weiss & Yourman hat für Hewlett-Packard-Aktionäre an einem Gericht in Kalifornien eine Klage gegen den Computerkonzern eingereicht, um eine Abstimmung über den geplanten Zusammenschluss zwischen HP und Compaq Computer zu verhindern. Dies hat die Anwaltsfirma am Sonntag in Los Angeles mitgeteilt.

Gesetze

In der Klage werde HP vorgeworfen, gegen das amerikanische Wertpapiergesetz verstoßen zu haben. Es seien wichtige Informationen im Zusammenhang mit der Fusion in den an die Wertpapier- und Börsenkommission SEC und an die Aktionäre verteilten Unterlagen ausgelassen worden.

Berichte

Die "New York Times" berichtete am Montag in ihrer Online-Ausgabe, der frühere HP-Chef Lewis E. Platt habe die einflussreiche Beratungsfirma Institutional Shareholders Services besucht. Er habe erläutert warum er gegen die Transaktion sei. Die Empfehlung der Firma für oder gegen die Transaktion könnte nach Darstellung der Zeitung entscheidend sein. Die Firma wolle ihre Entscheidung am Dienstag nach Börsenschluss bekannt geben. (APA)

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