Avanti-Konzern wird scheibchenweise verkauft

3. März 2002, 17:20
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Öllager in Korneuburg ging an ungarische MOL - Käufer für Donauflotte gesucht

Wien - Der hochverschuldete Tankstellenkonzern Avanti, der bei Banken und Lieferanten mit 130 Mill. Euro in der Kreide steht, soll nun in kleinen Teilen verkauft werden. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Vor wenigen Wochen sei bereits das 1974 an den Ufern der Donau errichtete Öllager Korneuburg an den ungarischen Energiekonzern MOL gegangen. Für die rund 40 Schiffe der Donauflotte würden nun ebenfalls Interessenten gesucht, heißt es in dem Bericht.

Die mit dem Verkauf der Avanti-Gruppe beauftragte CA IB sucht seit mehr als einem Jahr Käufer für das schwer verschuldete Unternehmen. Im Mai des vergangenen Jahres platzten wegen der hohen Verbindlichkeiten Verhandlungen mit dem russischen Mineralölkonzern Lukoil. Im Jänner dieses Jahres stieg Shell Austria wie berichtet aus einem mit Avanti betriebenen Tankstellenunternehmen aus. (APA)

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