Wlaschek kauft Nobelhotels

3. März 2002, 16:21
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Billa-Gründer zahlt 75 Millionen Euro an Wiener Städische - Neben der Trendhotel-Gruppe ist jetzt auch das Vienna Plaza in seinem Besitz

Wien - Der Wiener Immobilien-Tycoon Karl Wlaschek hat wieder einen Deal erfolgreich über die Bühne gebracht. Wie das Nachrichtenmagazin "Format" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, erwarb der auf Top-Realitäten spezialisierte Billa-Gründer über seine Privatstiftung vier Nobelhotels von der Wiener Städtischen Versicherung. Der Kaufpreis wird in dem Bericht mit "um die 75 Mill. Euro" angegeben. "Der Verkauf an die Wlaschek-Gruppe ist abgeschlossen", zitiert "Format" den Immobilien-Chef der Wiener Städtischen, Anton Werner.

Das Reich des Milliardärs zieren nun die Salzburger Luxusherbergen Radisson SAS und Hotel Europa sowie das Wiener Viersternhaus Lassalle. Diese drei Hotels sind unter dem Dach der Trend-Hotel-Gruppe zusammengefasst und werden auch künftig von der jetzigen Betreibergesellschaft, dem Verkehrsbüro, gemanagt. Das vierte Hotel, das jetzt Wlaschek gehört, das an der Wiener Ringstrasse gelegene Vienna Plaza, wird von einem separaten Management geführt. (APA)

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