Israel beschuldigt Arafat grünes Licht für "Terroroffensive" gegeben zu haben

3. März 2002, 18:54
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Bei Überfallen auf Straßensperren elf Israelis getötet - Al Aksa-Brigaden bekennen sich

Tel Aviv - Zehn Israelis sind bei einem Feuerüberfall in der Nähe der jüdischen Siedlung Ofra im Westjordanland getötet worden. Wie israelische Medien berichteten, wurden zahlreiche Menschen verletzt, mindestens vier von ihnen schwer. Der Anschlag habe gegen 07.00 Uhr Ortszeit (06.00 Uhr MEZ) stattgefunden.

Bei einem weiteren Überfall auf eine Straßensperre zwischen dem Gaza-Streifen und Israel wurde ein Soldat getötet. Jüdische Siedler berichteten, bei dem Beschuss der Sperre bei Kissufim seien auch drei Soldaten verletzt worden.

Ein israelischer Beamter beschuldigte Palästinenserpräsident Arafat, den Palästinenserorganisationen grünes Licht für eine "Terroroffensive" gegeben zu haben.

Der Überfall nahe der jüdischen Siedlung Ofra ereignete sich bei einer von der israelischen Armee errichteten Straßensperre, berichtete der israelische Rundfunk. Die Armee konnte Einzelheiten des Anschlags zunächst nicht bestätigen.

Al Aksa-Brigaden bekannte sich zu Anschlägen

Der bewaffnete Arm der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Yasser Arafat hat sich am Sonntag zu dem Überfall auf eine Straßensperre der israelischen Armee bekannt. Die so genannten Al Aksa Brigaden hatten zuvor bereits die Verantwortung für den Selbstmordanschlag in Jerusalem übernommen. (APA)

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