Bauchladen für das E-Business

1. März 2002, 19:11
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Netway will Klein- und Mittelbetriebe ins Internet führen

Nach drei Restrukturierungen mit einem Personalabbau von 220 Mitarbeitern im Jahr 2000 auf nun 75 konzentriert sich die Ex-Raiffeisen-Tochter Netway auf Dienste im E-Business. Zur UTA Telekom, die im November 2000 Netway übernommen hatte, wechselten etwa 100 Beschäftigte, 32 Mitarbeiter wurden abgebaut. Das Internetproviding für Privatkunden, mit dem die Ex-Raiffeisen-Tochter 1996 startete, wurde per April 2001 der UTA übergeben.

Klein- und Mittelbetriebe

"Der Bauchladen der Netway", so Thomas Kasa, Geschäftsführer des ehemals zweitgrößten heimischen Internetproviders, umfasse Internetdienste wie Webdesign, Onlinemarktplätze (wie Cargotrade.net), Sicherheitstechnik, Mietsoftware via Internet (ASP) bis hin zur Onlinevermarktung. Die Netway-Services richten sich insbesondere an Klein- und Mittelbetriebe mit 20 bis 50 Mitarbeitern, die "sich keine EDV-Abteilung leisten", so Kasa.

Das Umsatzziel für das Jahr 2002 ist mit 12,5 Millionen Euro um zwölf Prozent höher als 2001 (11,2 Millionen Euro).

Auftrag

Die Vernetzung der heimischen Sozialversicherungsträger wird die UTA übernehmen, die am Freitag vom Bundesrechenzentrum einen Auftrag von 1,2 Millionen Euro erhalten hat. Der Informationsaustausch zur Anweisungen für Kindergeldzahlungen oder der Verrechnung der Ambulanzgebühren laufen künftig über das UTA-Netz. (jake / DER STANDARD Printausgabe, 2./3. März 2002)

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