UTA mit Sozialversicherungs-Auftrag

1. März 2002, 13:27
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Vernetzung heimischer Sozialversicherungsträger bis Mitte 2002

Wien - Die UTA Telekom AG hat vom Bundesrechenzentrum einen Auftrag für die Vernetzung der heimischen Sozialversicherungsträger an Land gezogen. Den Wert des Auftrags bezifferte UTA-Sprecher Martin Halama auf APA-Anfrage am Freitag mit 1,2 Mill. Euro pro Jahr. Der Informationstransfer für die Anweisung des Kindergeldes, die Verrechnung der Ambulanzgebühren, die Abwicklung der Krankenscheine laufe damit künftig über das UTA-Netz.

Die Bundesrechenzentrum GmbH (BRZ GmbH) betreibe mit dem Corporate Network Austria (CNA) das größte Datennetz Österreichs. An das UTA-Netz werden bis Mitte 2002 mehr als 200 Krankenkassen bzw. Sozialversicherungsträger mittels Frame Relay und ATM bis Mitte 2002 angebunden, hieß es weiter. Ausschlaggebend für die Auftragserteilung sei der flächendeckende SDH-Backbone der UTA gewesen.

Die UTA hat 2001 den Umsatz um 50 Prozent auf 240 Mill. Euro gesteigert. Heuer soll der Umsatz weiter um 20 Prozent wachsen und erstmals ein positives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) erzielt werden. (APA)

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