"Sex war nicht einseitig"

1. März 2002, 21:53
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Lewinsky rückt ihre Position zu Clinton ins rechte Licht

Monica Lewinsky hat vier Jahre nach ihrer Affäre mit Bill Clinton, die fast den US-Präsidenten zu Fall gebracht hätte, in einem exclusiven CNN Larry King Interview erzählt, dass der sexuelle Kontakt zum ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten Bill Clinton keineswegs derartig einseitig erfolgte wie von Clinton geschildert.

Für die berühmte Praktikantin sei es ungeheuer erniedrigend gewesen, dass es in allen Geschichten schien, als ob sie dem Präsidenten nur zu Gefallen gewesen sei. Clinton beteuerte, er habe keine sexuelle Beziehung zu ihr gehabt, sondern sich nur oral befriedigen lassen.

Lewinsky sei froh endlich über die Dinge reden zu können, nachdem sie nicht mehr an eine Immunitätsvereinbarung gebunden sei. Für Lewinsky war die Beziehung zu Clinton immer eine auf Gegenseitigkeit beruhende Beziehung. Leider habe der Präsident die Verbindung nach zwei Jahren beendet, weil er die Affaire nicht für richtig hielt. Lewinsky stehe mittlerweile der Sache neutral gegenüber und habe auch keinen Groll Clinton gegenüber.

Fernseh-Dokumentation

Ab März wird im amerikanischen Fernsehen eine TV-Dokumentation über Lewinskys Verhältnis zu Clinton ausgestrahlt. Sie habe sich zur Teilnahme aus Sorge darüber entschlossen, dass andere derzeit geplante Filme die Affäre in einem falschen Licht erscheinen lassen, erklärte Lewinsky auf einer Pressekonferenz in Pasadena bei Los Angeles. Wie hoch ihre Gage war, wurde nicht bekannt.(APA/red)

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