Pay-TV nun endlich vor Hackern sicher?

1. März 2002, 12:48
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Neue Verschlüsselungsverfahren sollen illegalen Zugriffen standhalten - Achtung bei SAT-Empfänger-Kauf

Es gibt wohl kaum einen digitalen Pay-TV-Fernsehsender der noch nicht gehackt wurde. Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des digitalen Programms wurden oft viel schneller als erwartet umgangen und viele Hacker freuen sich über ihr Gratis-Fernseh-Angebot. Doch nun scheint es, als könnten die Anbieter von Pay-TV-Programmen einen Sieg für sich erringen. Die neuen Versionen der Verschlüsselungsmechanismen sind oder kommen schon sehr bald zum Einsatz: Das Ende des Pay-TV-Hacks?

Neue Versionen

Viele Pay-TV Anbieter updaten zur Zeit ihre Verschlüsselungstechniken. Den Herstellern der bekannten Verschlüsselungs-Systeme: VIACESS und SECA ist es nun gelungen die Version 2.0 auf den Markt zu bringen. Auch das dritte weitverbreitete Verschlüsselungsprogramm IRDETO steht kurz vor der Vollendung der neuen zweiten Version. Auch diesmal wird die Frage sein, wie lange Hacker brauchen werden um die Mechanismen zu umgehen, oder ob es den Herstellern tatsächlich gelungen sein wird, das System längerfristig abzusichern.

Achtung beim SAT-Empfänger-Kauf

Auch Konsumenten, die legal ihr Pay-TV-Programm sehen wollen, wird zur Vorsicht geraten. Wer nämlich die Anschaffung eines teuren SECA-, VIACESS- oder IRDETO-CAMs oder Sat-Empfängers mit integriertem CAM plant, sollte sich genau informieren, es ist noch nicht bekannt ob die momentan erhältlichen Geräte auch mit den neuen Versionen der Verschlüsselungsprogramme zu recht kommen. Laut ersten Angaben gibt es von Premiere noch keine Angaben wann vom alten IRDETO zu IRDETO 2 gewechselt werden soll.(red)

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