Frühere "Destiny's Child"-Sängerinnen reichen Klage ein

1. März 2002, 11:29
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Fühlen sich von Zeile des Hit-Songs "Survivor" gebasht

Los Angeles - Die Sängerinnen von "Destiny's Child", die in der Nacht zum Donnerstag für ihren Hitsong "Survivor" als beste R&B- Gruppe mit einem Grammy ausgezeichnet wurden, sind am gleichen Tag verklagt worden. Wie "E!Online" am Donnerstag berichtete, haben die Ex-Bandmitglieder LeToya Luckett und LaTavia Roberson bei einem Bundesgericht in Houston wegen Verleumdung und Vertragsbruch eine Schadenersatzklage eingereicht. Ein gegen sie gerichteter Satz in dem Lied habe ihnen bleibenden Schaden zugefügt, behaupten die früheren Bandmitglieder. Sie verlangen unter anderem ein Verbot, das Lied im Radio oder bei Konzerten zu spielen.

Der Streit hatte 1999 begonnen, als sich Luckett und Roberson über die angeblich zweitklassige Behandlung durch die Sängerinnen Beyonce' Knowles und Kelly Rowland beschwerten. Nach einer Klage wurden sie von der Gruppe gefeuert und außergerichtlich mit einer Geldsumme abgefunden. Dabei sollen alle Beteiligten vereinbart haben, öffentlich nicht schlecht übereinander zu reden. Dieses Abkommen sei durch den Song "Survivor" verletzt worden, heißt es in der Klageschrift. Ein Anwalt von "Destiny's Child" tat die Vorwürfe als "lächerlich" ab.(APA/dpa)

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