Ciao Parma, good-bye Rangers

1. März 2002, 00:08
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Hapoel Tel Aviv gewinnt in der Schinkenstadt - Slovan Liberec erstmals im Europacup-Viertelfinale - Milan gegen Kerkrade im Elfmeterschießen erfolgreich

Wien - Die Achtelfinal-Rückspiele im Fußball-UEFA-Cup haben am Donnerstag einige Überraschungen gebracht. Die größte ereignete sich in Parma, wo der Serie-A-Klub gegen Hapoel Tel Aviv 1:2 verlor und ausschied. Weiter kamen auch Slovan Liberec, Feyenoord Rotterdam, Inter Mailand, Borussia Dortmund, PSV Eindhoven, AC Milan und Valencia. Durch den Aufstieg der Spanier gegen Servette wird Österreich auch in der Saison 2003/04 zwei Klubs in der Champions-League-Quali stellen.

Liberec gewann 4:1 gegen Lyon

Für Slovan Liberec bedeutet der 4:1-Heimsieg und Aufstieg gegen Olympique Lyon den größten Triumph der Vereinsgeschichte. Gleiches gilt für Hapoel, der Klub ist überhaupt der erste israelische in einem UEFA-Cup-Viertelfinale. Parma hatte Star-Stürmer Marco die Vaio auf der Bank gelassen und erst in der 57. Minute eingetauscht - da stand es aber schon 0:2. Mehr als ein Tor holten die Italiener aus einer Reihe guter Chancen aber nicht mehr heraus.

Rangers scheiterten an Feyenoord

Feyenoord schoss die Glasgow Rangers mit 3:2 aus dem UEFA-Cup-Rennen, das Hinspiel hatte 1:1 geendet. McCann hatte die Schotten zwar in Führung gebracht, ein Doppelschlag von Van Hooijdonk brachte die Niederländer aber noch vor der Pause auf die Siegerstraße.

Eindhoven bezwang Leeds

Das einzige Tor in zwei Spielen zwischen Leeds und Eindhoven brachte die Entscheidung, Jan Vennegoor of Hesselink scorte in der 89. Minute. Dadurch sind die "Oranjes" wie die Italiener noch mit zwei Vereinen im Bewerb.

Valencia half Österreichs Vereinen

Dortmund reichte ein torloses Heim-Remis gegen Lille, Valencia begnügte sich gegen Servette mit einem 2:2 und kam mit 5:2 weiter. Da die Schweiz damit aus allen laufenden Europacup-Bewerben ausgeschieden ist, kann sie Österreich in der Fünfjahres-Wertung für 03/04 nicht mehr überholen.

Milan nur mit Mühe weiter

Während Inter bei AEK Athen mit 2:2 sicher aufstieg, hatte Milan daheim gegen Roda Kerkrade Glück. Erst ein 3:2-Errfolg im Elfmeterschießen brachte die Rot-Schwarzen ins Viertelfinale.

Unter den letzten Acht trifft Inter auf Valencia, Hapoel auf Milan, Eindhoven auf Feyenoord und Slovan auf die Borussia. Spieltermine sind der 14. und 21. März. (APA/Reuters)

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