Brandschutz in U1: Kritik vom Rechnungshof

28. Februar 2002, 20:33
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Anlass war neuerliche Rauchentwicklung

Wien - In der U3-Station Stubentor qualmte es Donnerstagnachmittag wieder einmal ordentlich: "Eine stärkere Rauchentwicklung, kein größerer Brand", hieß es bei den Wiener Linien, nach 20 Minuten konnte der normale Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden.

Ein aktueller Rechnungshofbericht fordert indes neuere Brandschutzeinrichtungen auf der U-Bahn-Linie U1 und eine detailliertere Schulung der Mitarbeiter. Bei den Wiener Linien - und im Stadtsenat - stoßen die Prüfer mit ihren Vorschlägen freilich auf wenig Verständnis. Selbst der Rechnungshof (RH) verweise darauf, dass auch die Standards in der älteren U1 noch immer höher seien als etwa in München oder Berlin, heißt es in einer Stellungnahme.

Die Kontrollore des Rechnungshofs haben die Sicherheitskonzepte der U3 und der älteren U1 miteinander verglichen: Die U3-Anlagen seien leistungsfähiger. Zum anderen wird bemängelt, dass es kein detailliertes Schulungskonzept für die Mitarbeiter der Wiener Linien gebe. (frei/DER STANDARD, Printausgabe 01.03.2002)

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