Argentinien-Krise drückt Gewinne der Telefonica

28. Februar 2002, 12:31
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Madrid - Die Nettogewinne des spanischen Telekom-Konzerns Telefonica sind 2001 im Vergleich zum Vorjahr um 15,9 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro (28,9 Mrd. S) gesunken. Das Unternehmen führte dies in seiner am Donnerstag in Madrid veröffentlichten Jahresbilanz unter anderem auf die Krise in Argentinien zurück. Außerdem habe die Entwicklung der Wechselkurse in Lateinamerika sich negativ auf die Erträge ausgewirkt.

Die Krise in Argentinien habe die Gewinne der Telefonica-Gruppe um 369 Mill. Euro gesenkt. Außerdem habe sie zur Folge gehabt, dass der Bilanzwert von Reserven sich um 1,4 Mrd. Euro verringert habe. Telefonica steigerte nach diesen Angaben im Jahr 2001 die Zahl seiner Kunden in den Bereichen Festnetz- und Mobiltelefon sowie Pay-TV weltweit um 14,6 Prozent auf 73,2 Mill. Euro.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass die gesamte Branche im vorigen Jahr an der Börse Kursverluste hinnehmen musste. Die Telefonica-Aktien hielten sich jedoch insgesamt besser als die der anderen führenden Anbieter in Europa. (APA)

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