Überalterung bleibt nicht auf die reichen Länder beschränkt

28. Februar 2002, 11:49
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UN-Studie: In 150 Jahren ist weltweit jede(r) Dritte sechzig oder älter

New York - Die Weltbevölkerung wird immer älter. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Vereinten Nationen ist heute jeder zehnte Mensch 60 Jahre oder älter, 2050 wird es jeder Fünfte sein, nochmal 100 Jahre später sogar jeder Dritte. Grund dafür ist nach Angaben der UN die weltweit gestiegene Lebenserwartung. Diese beträgt mittlerweile durchschnittlich 66 Jahre, das sind 20 Jahre mehr als noch vor 50 Jahren. Die über 80-Jährigen sei die am schnellsten wachsende Gruppe der Senioren.

Auch die Zahl der über 100-Jährigen wird den Angaben zufolge von jetzt 210.000 bis 2050 um das 15-fache auf 3,2 Millionen steigen. In 50 Jahren werde es mehr über 60-Jährige geben als Kinder bis 14 Jahre, wie die Studie besagt. Frauen würden immer noch älter als Männer. Frauen hätten ab 60 Jahren noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 20 Jahren, Männer hingegen nur 17 Jahre. Dabei sei die Lebenserwartung der Menschen in weniger entwickelten Ländern um einige Jahre niedriger als in Industriestaaten. (APA/AP)

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