Deutschlands Flüsse steigen weiter an

28. Februar 2002, 11:08
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Köln rechnete mit Pegelstand von 8,55 Metern - Entspannung in Niedersachsen und Nordbayern

Köln/Koblenz - Der Rhein ist in der Nacht auf Donnerstag weiter angestiegen und hat in Koblenz mehrere Straßen überflutet. Auch Keller seien voll gelaufen, teilte die Polizei mit, die Lage sei jedoch nicht kritisch.

Am Morgen stand der Pegel in Koblenz bei 6,98 Metern. "Wir erwarten an Rhein und Mosel auf breiter Front fallende Pegelstände", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Vormittag.

In Köln stieg der Pegel in der Nacht weiter

Auch in Köln war der Pegel in der Nacht weiter angestiegen und hatte am Morgen 8,47 Meter erreicht. Der höchste Wasserstand wurde für den Nachmittag mit 8,55 Metern erwartet. Eine Gefahr für die Altstadt aber bestehe nicht, hieß es. Bei Köln war am Mittwochabend die Rhein-Schifffahrt gestoppt worden.

In Dresden wurde das Terrassenufer gesperrt

In Dresden kletterte der Wasserstand der Elbe bis zum Morgen auf rund 5,40 Meter. In der Nacht wurde das Terrassenufer gesperrt, teilte die Polizei mit. Das Wasser der Mosel sank in der Nacht indes weiter: In Trier wurden am Morgen nur noch 7,99 Meter gemessen, nachdem der Pegel am Mittwoch 8,50 Meter gezeigt hatte.

Zum Teil überflutete schleswig-holsteinischen Stadt Kellinghusen

Auch in der zum Teil überfluteten schleswig-holsteinischen Stadt Kellinghusen entspannte sich die Lage am Vormittag. Der Fluss Stör war nach starken Regenfällen über die Ufer getreten und hatte die Innenstadt unter Wasser gesetzt. Entspannung wurde ebenfalls aus Niedersachsen und Nordbayern gemeldet.(APA/dpa)

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