Crostoli d'oro

3. März 2002, 18:37
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In Venedig bekomme man die Crostoli zur Zeit des Karnevals überall, erzählt Roman Kotesovsky vom Ausnahme-Alimentari "L'ora giusta" in Wien Döbling. Er hat sich aber damit eingedeckt, wissend, dass "wenn die Packung einmal offen ist, ist sie eigentlich auch schon weg". Dieses fette und unsagbar brüchige Gebäck wird ein bisschen mit Anis gewürzt, der darauf untergebrachte Zucker findet indes wenig Halt und bröselt noch zusätzlich mit. Kotesovskys Rat: in der Badewanne essen!

Das Format trügt, denn der knusprige Teig dieses schmalzgebackenen Fladens ist tatsächlich hauchdünn und voller Luftblasen. Dem haltlosen Verzehr steht somit kaum etwas im Wege, abgesehen davon, dass Zaudern nur zum Verlust der Knusprigkeit führt. Wie immer im Leben.

floh

derStandard/rondo/1/03/02

Um EURO 4 bei L'ora giusta, Billrothstr. 14, 1190 Wien,
Tel.: 01 / 369 52 20
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    matthias cremer
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