Putin sieht Lage in Tschetschenien als stabilisiert an

27. Februar 2002, 18:50
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Angriffe von Separatisten verringern sich

Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin betrachtet die Lage in Tschetschenien als weitgehend stabilisiert. Vor dem Sicherheitsrat in Moskau erklärte Putin am Mittwoch, die Rebellengruppen seien inzwischen bedeutend geschwächt, größere Aktionen der Separatisten nahezu unmöglich geworden. Dennoch bleibe viel zu tun.

Dazu zähle, dass die Anführer der Rebellengruppen unschädlich gemacht, der Fluss von Geld und Waffen unterbunden und die Einreise ausländischer Söldner nach Tschetschenien unmöglich gemacht werden müssten. Putin rechtfertigt das Vorgehen der russischen Truppen mit dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Seit dem Ende der russischen Großoffensive im Frühjahr 2000 kommt es dennoch fast täglich zu vereinzelten Angriffen tschetschenischer Separatisten. Allein in den vergangenen 24 Stunden kamen mindestens fünf russische Soldaten und Polizisten ums Leben. (APA)

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