"Verhandlungsrahmen" ist Definitionssache

27. Februar 2002, 18:29
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Unterschiedliche Auffassungen

Unterschiedliche Auffassungen gibt es bei Stiftungsräten des ORF über die Ergebnisse der heutigen Sitzung des Finanzausschusses. Konkret geht es um die künftige Gehaltsgestaltung der ORF-Direktoren. Ihre Ausformulierung wurde in einen Unterausschuss verwiesen. Für ihre Suche nach Kandidaten für die vakanten Positionen des Online- und Technischen Direktors habe ORF-Generaldirektorin Monika Lindner aber einen "Verhandlungsrahmen", meinte Ausschussmitglied Klaus Pekarek, nach der Sitzung. Ein solcher Rahmen sei nicht definiert worden, betonte dagegen der Grüne Stiftungsrat Wolfgang Zinggl zur APA.

Auf der Suche

"Wir haben darüber gesprochen, dass sich das im derzeitigen Rahmen bewegen sollte", so Zinggl. Beschluss habe es aber keinen gegeben. ORF-Intendanten verdienten bisher um die 218.000 Euro (drei Millionen Schilling) im Jahr. Pekarek hatte am Mittwoch keine Auskunft über "Zahlen und Details" des "Verhandlungsrahmens" gegeben.

Für die noch zu besetzenden Direktorenposten ist man auf der Suche nach externen Kandidaten aus der Wirtschaft. Da denen ein solcher Betrag zu gering sein könnte, sollen andere Gehaltsmodelle gefunden werden. Die aber wurden nicht am Mittwoch beschlossen, sondern sollen im dafür etablierten "Unterausschuss" ausformuliert werden. (APA)

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