Forstinger dementiert unfreiwilligen Abgang

28. Februar 2002, 12:29
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Interview mit "News" sei nicht autorisiert gewesen

Wien - Ex-Infrastrukturministerin Monika Forstinger (F) hat am Mittwochabend einen "News"-Bericht dementiert, wonach sie nicht freiwillig aus der Bundesregierung ausgeschieden sei. Gegenüber der APA sagte Forstinger, das "News"-Interview sei nicht autorisiert gewesen. Ihr Ausscheiden aus der Regierung sei ihr eigener Wunsch gewesen. Der Zeitpunkt dafür sei "in gegenseitigem Einvernehmen" festgelegt worden

Das nicht autorisierte Interview

Im "News" erklärt sie, "schon noch sehr" an ihrem Job gehangen zu haben. Mit ihrem Nachfolger Mathias Reichhold habe sie zwar ein gutes Verhältnis - ihre Seele habe aber Wunden: "Ich bin ja nicht aus Stein und auch nicht freiwillig gegangen. Es hat mich schon ordentlich getroffen".

"Mach ma´s gleich. Das ist für die Partei besser"

Ihren Abschied aus dem Amt stellt Forstinger folgender Maßen dar: FP-Obfrau Susanne Riess-Passer habe sie am Tag ihres Rückzugs angerufen und nach ihren Plänen gefragt. Auf die Antwort, wonach sie, Forstinger, mittelfristig gern in die Privatwirtschaft zurückkehren möchte, habe die Vizekanzlerin vorgeschlagen: "Mach ma's gleich. Das ist für die Partei besser". Forstingers Reaktion: "Da war mir klar, dann halt jetzt. Ich habe das akzeptiert".

Mit einem Gerücht räumt die frühere Ministerin jedenfalls auf. Sie sei "definitiv nicht schwanger. Leider muss ich schon fast sagen". Eine Schwangerschaft sei doch etwas Erfreuliches, was sie sicher nicht verheimlichen würde. Gleichzeitig betont Forstinger, privat "Single" zu sein. (APA/red)

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