Nextra verabschiedet sich von Massenprodukten

27. Februar 2002, 14:43
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"Maßgeschneiderte Kommunikationspakete" geplant - Große Hoffnung in der Softwarevermietung - Auch Consulting vorgesehen

Die Wiener Nextra Telekom, Tochter des norwegischen Telekommunikationskonzerns Telenor, verabschiedet sich aus dem Markt für Massenprodukte. Das Unternehmen, dass in Österreich vor allem als Internetserviceprovider bekannt ist, will künftig keine Standardlösungen mehr, sondern nur noch "maßgeschneiderte Kommunikationspakete" anbieten. "Es gibt keine Standard-Kunden", begründete der Geschäftsführer Nextra Österreich, Horst Bratfisch, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz den Schwenk.

Optimistisch für 2002

"So gerüstet sieht Nextra dem neuen Geschäftsjahr 2002 optimistisch entgegen", so Bratfisch. "Enormes Potenzial" verspricht sich Nextra in der derzeitigen Marktsituation im Bereich von virtuellen Firmennetzwerken über das Internet (VPN), im Bereich der Softwarevermietung (ASP) und beim Server-Housing und -Hosting. Fokussieren will sich Nextra daneben auch weiterhin auf den bereits ausgebauten Bereich des Internetzugangs, aber auch auf Security und Consulting.

Softwarevermietung und Consulting

Im Bereich der Softwarevermietung setzt Nextra auch auf die Zusammenarbeit mit bekannten Herstellern. Kooperationen gibt es etwa mit Oracle für E-Business-Anwendungen sowie mit anderen Unternehmen für Software in den Bereichen der Personalverwaltung und des Kundenmanagements. Derzeit nützten zwar erst vier Prozent der österreichischen Unternehmen ASP-Dienstleistungen, nach amerikanischem Vorbild werde sich die Softwaremiete in absehbarer Zeit auch in Europa durchsetzen, ist Nextra zuversichtlich.(APA)

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    foto: nextra
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