Thomas Lachs sitzt Wiener Museen vor

27. Februar 2002, 20:53
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Vorsitzender des Kuratoriums der Wiener Museen, eines neuen Gremiums - Helene Maimann wird Stellvertreterin

Wien - In seiner konstituierenden Sitzung hat das neu bestellte Kuratorium der Museen der Stadt Wien Thomas Lachs (Verein der Freunde der Museen der Stadt Wien) zum Vorsitzenden und die Historikerin Helene Maimann zu seiner Stellvertreterin bestellt, teilte die Rathauskorrespondenz am Mittwoch mit.

Dem Kuratorium gehören außerdem Monika Bernold (Institut für Zeitgeschichte), Dietmar Griebler (Finanzverwaltung der Stadt Wien), Hannah Lessing (Nationalfonds der Republik Österreich), Elisabeth Miksch (Magistratsdirektion der Stadt Wien) und Gerda Rattay (Personalvertretung) an.

Für Kultur- und Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) ist mit der Bestellung des Kuratoriums "der erste Schritt der Neuorganisation des Historischen Museums gelungen". Nach der Ausgliederung der Museen der Stadt Wien mit 1. Jänner 2002 sieht das Gesetz die Bestellung eines Kuratoriums als Aufsichtsorgan der nunmehr "wissenschaftlichen Anstalt öffentlichen Rechts" vor.

Ausschreibung für Direktor

Als nächster Schritt ist die Bestellung eines künstlerisch-wissenschaftlichen Direktors für die Wiener Museen vorgesehen. Der Direktor der Museen der Stadt Wien wird von der Wiener Landesregierung über Vorschlag des Stadtrates für Kultur, nach Anhörung des Kuratoriums und einer vom Kuratorium durchgeführten öffentlichen Ausschreibung, auf die Dauer von fünf Jahren bestellt.

Im Mai soll die Position international ausgeschrieben werden, als Ende der Ausschreibungsfrist sieht das Kuratorium Mitte Juli 2002 vor. Nach einer Vorselektion der Bewerbungen durch einen Personalberater übermittelt das Kuratorium seine Vorschläge im Herbst an den Stadtrat für Kultur und Wissenschaft. Anschließend soll der/die neue Direktor/in durch die Wiener Landesregierung per 1. April 2003 bestellt werden.

Zur inhaltlichen Neupositionierung des Historischen Museums wird am 10. April eine öffentliche Enquete abgehalten, bei der zahlreiche internationale Fachleute zu Wort kommen. (APA)

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