Telefonica Moviles verzeichnet 2001 Gewinnzuwachs von 51 Prozent

27. Februar 2002, 12:49
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Argentinien-Krise belastete spanischen Mobilfunkbetreiber mit 296 Millionen Euro

Trotz der starken Gewinneinbrüche in Lateinamerika konnte der spanische Mobilfunkanbieter Telefonica Moviles, die in Österreich im November 2000 eine UMTS-Lizenz ersteigert hat, im vergangenen Jahr einen Gewinn von 893,4 Mill. Euro (12,3 Mrd. S) verbuchen. Das entspricht einem Zuwachs von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2000. Analysten gingen in den positivsten Prognosen von höchstens 44,4 Prozent Gewinnzuwachs bei Telefonica Moviles aus.

Einnahmen um 8,4 Milliarden Euro höher als im Vorjahr

Die Einnahmen beliefen sich auf insgesamt 8,4 Mrd. Euro, 13,6 Prozent mehr als im Jahr 2000, berichtet der Mobilfunkanbieter des spanischen Telekomriesen Telefonica der APA. In diesen neuen Gewinnzahlen gehen allerdings auch die Einnahmen des dritten Semesters der vier im Julio erworbenen mexikanischen Mobilfunkanbieter ein.

Argentinien-Krise belastet Ergebnis

Der spanische Mobilfunkanbieter gab jedoch zu verstehen, dass ohne die Peso-Abwertung in Argentinien, der Gewinn im vergangenen Jahr um 65,8 Prozent angewachsen wäre. Die Wirtschaftskrise in Argentinien führt beim spanischen Handykonzern zu Verlusten von 296 Mill. Euro.

Für den unerwartet hohen Gewinnzuwachs haben vor allem Mehreinnahmen von 19,6 Prozent auf dem spanischen Markt gesorgt. Hier konnte Telefonica Moviles im Jahr 2001 rund 5,7 Mrd. Euro einnehmen.

Auch Kundenzuwächse erreicht

Der Mobilfunkanbieter von Telefonica zählte Ende vergangenen Jahres 16,8 Mill. Kunden in Spanien, 23 Prozent mehr als im Vorjahr 2000. Weltweit hat Telefonica Moviles 28 Mill. Klienten, was einen Anstieg um 6,2 Mill. Kunden im vergangenen Jahr bedeutet. Erst im Juli 2001 kaufte der spanische Konzern vier mexikanische Mobilfunkanbieter mit rund 1,2 Millionen Kunden.(APA)

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