Unbekannte erschießen mindestens neun Gläubige in Moschee in Pakistan

26. Februar 2002, 16:51
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Innenminister spricht von Angriff von Sektierern

Islamabad - Bewaffnete Männer haben am Dienstag eine Moschee in der pakistanischen Stadt Rawalpindi überfallen und mindestens neun Gläubige erschossen. Nach Polizeiangaben fuhren die drei Täter mit einem Auto vor das schiitische Gotteshaus und schossen wahllos in die Menge der Betenden. Mindestens zwölf Menschen wurden verletzt.

Es handelt sich um den ersten größeren Anschlag seit der Ankündigung des pakistanischen Militärmachthabers Pervez Musharraf Mitte Jänner, härter gegen militante Islamisten-Gruppen vorzugehen. Innenminister Tasneem Noorani sprach von einem Angriff von Sektierern. In Pakistan gehört eine Mehrheit der Bevölkerung der islamischen Glaubensrichtung der Sunniten an, Schiiten stellen mit 20 Prozent eine Minderheit.(APA/Reuters)

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